| Geschrieben von: Marco Wäger | |||
| Donnerstag, 29. November 2007 um 18:32 | |||
23. - 25. November 2007 Auf dieses Datum fieberten 23 Karateka um SKID-Bundestrainer Akio Nagai Shihan hin. Diese sollten sich auf der 11.Europameisterschaft der SKIF in Cagliari/Sardinien mit ca.400 anderen Sportlern aus 18 Nationen messen. Das Karate Dojo EDO-Berlin e.V. wurde durch Karin Bonsack und Marco Wäger vertreten. Beide zählen seit Jahren zum Kader des SKID und können bereits internationale Erfolge vorweisen, waren also dementsprechend hoch motiviert. Mithalten? Das versteht sich natürlich Allerdings ist wie in anderen Sportarten auch die internationale Spitze so eng zusammen gerückt, dass Entscheidungen äußerst knapp sind und oft nur Winzigkeiten den Ausschlag geben. Keiner also der unter Nagai Shihan trainiert konnte sich ernsthaft einen Vorwurf über seine gezeigten Leistungen machen. Das nur vorab, denn einige Medaillen schienen möglich.
Der zugegeben großzügige Zeitplan sah 3 Tage für alle Wettkämpfe vor. Den Anfang machten die Starter über 36 Jahre(Master) am Freitag. Andreas Herrmann (Takeda/Auerbach) verpasste nur knapp einen Podiumsplatz in Kata-Einzel. Das Kumite-Team mit Roy(Musashi/Leipzig), Mario(Torii/Dresden), Jörg und Helge(Mikasa) und Tilo(Sakura/Pirna), zeigte viel Kampfgeist und konnte mit ein wenig Glück bei der Auslosung den 2.Platz ergattern.
Am Samstag fanden dann die Vorrunden der Seniors (18-35) statt. Fast alle unsere Starter kamen eine Runde weiter; Michael Pozzo von Torii/Dresden und Georg von Tamashi/Köln schieden im Kumite sogar erst knapp im Viertelfinale aus. Das Damen-Kumite-Team mit Karin(Edo/Berlin), Janine(Otomo/Zittau) und Dana(Ouchi/Dresden) scheiterte knapp an den Engländerinnen, die später den 3.Platz belegten. Das Herren-Kumite-Team mit Georg(Tamashi/Köln), Michael(Torii/Dresden), Michael(Shimazu/Greven), Roman(Edo/München) und Marco(Edo/Berlin) wurde trotz ohrenbetäubender Unterstützung des Deutschen und Englischen Teams von den späteren Europameister Italien am Weiterkommen gehindert.Im Kata-Team-Wettbewerb behielten die Damen und Herren ihre Nerven, denn Wettkampfleitung entschied sich kurzerhand nach der Vorrunde gleich alle Teams ihre 2.Kata laufen zulassen und beide Wertungen zu addieren. Das Damen-Kata-Team welches bereits das Finale bei der WM2006 in Tokyo erreichte, belegte einen hervorragenden 3.Platz hinter Europameister Italien und Slowenien. Bei den Herren setzten sich ebenfalls die Italiener vor den Slowenen durch. Michael Pretzsch(Torii/Dresden), Robert (Ouchi/Dresden) und Marco (Edo/Berlin) taten es den Damen gleich. Im Stechen um Platz 3 besiegten sie das Schweizer Team knapp und erkämpften eine außerplanmäßige Bronzemedaille :o) ! Bravo! Somit waren alle Finals mit deutscher Beteiligung schon am Samstag bestritten. Der Sonntag bot dann die Gelegenheit ohne Streß die Endrunden zu verfolgen und die anderen mächtig anzufeuern. ( Streß wäre uns allerdings lieber gewesen !!!)
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Allerdings ist wie in anderen Sportarten auch die internationale Spitze so eng zusammen gerückt, dass Entscheidungen äußerst knapp sind und oft nur Winzigkeiten den Ausschlag geben. Keiner also der unter Nagai Shihan trainiert konnte sich ernsthaft einen Vorwurf über seine gezeigten Leistungen machen. Das nur vorab, denn einige Medaillen schienen möglich.






